Unsere Leistungen

In unserem Kompetenzcenter erwarten Sie zertifizierte Mitarbeiter mit langjähriger Erfahrung. Für wiederkehrende Jährliche Überprüfungen sind wir, die Anlaufstelle, wenn es um Markenvielfalt geht. Wir Überprüfen Personenschutzausrüstung, Höhensicherungsgeräte sowie Absturzsicherungen.

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Evakuierung Prüfung und Wartung

Wiederkehrende Überprüfung von Absturzsicherungen

Nach § 152 BauV sowie ÖNORM Z 1700 sind Absturzsicherungen mindestens 1 * jährlich, durch eine fachkundige Person auf ihren ordnungsgemäßen Zustand zu prüfen. Das Ergebnis dieser Prüfung ist zu dokumentieren

Nach jedem Belastungsfall (Absturz) und bei Mängeln nach Sichtprüfung müssen ASE und PSA geprüft werden.

Wer ist Fachkundiger?

Fachkundige im Sinne § 2 Abs 2 BauV sind …“Personen, die die erforderlichen Fachkenntnisse und Berufserfahrungen besitzen und auch die Gewähr für eine gewissenhafte Durchführung der ihnen übertragenen Arbeiten bieten. Als fachkundige Personen im Sinne dieser Verordnung gelten fachkundige Organe von Anstalten des Bundes oder eines Bundeslandes, von staatlich autorisierten Anstalten, sowie Ziviltechniker oder Gewerbetreibende, jeweils im Rahmen ihrer Befugnisse.“

Zur Durchführung der Zugversuche ist nur qualifiziertes Personal einzusetzen, welche folgende Mindestvoraussetzungen erfüllen sollte:
– Ausbildung im Umgang mit PSA gegen Absturz,
– tragwerksplanerische Ausbildung und praktische bautechnische Erfahrung zur Einschätzung der baulichen Gegebenheiten, z.B. der Widerlager,
– Fähigkeiten zur Durchführung von Kleinreparaturen (z.B. Abdichtung von Dachaufbauten) und
– Sachkunde im Bereich der Auslegung von Absturzsicherungen
– Sachkunde im Bereich der organisatorischen Abläufe des Betreibers des Standortes mit Anschlageinrichtungen.

Prüfpflichten und Haftung bei Absturzsicherungen

Bauherr oder Hausverwaltung müssen gewährleisten, dass Ihre Liegenschaft keine Gefahr für andere Personen darstellt. Der Grund liegt im Verursacherprinzip: Wer als Eigentümer (Bauherr) oder deren Organe (z.B. Hausverwaltung) Verkehrswege betreibt, hat eventuell vorliegende Gefahrenstelle veranlasst und muß für deren Absicherung sorgen.

Die Verpflichtung zur regelmäßigen Überprüfung von Absturzsicherungen ergibt sich also aus der in § 1319a ABGB verankerten Verkehrssicherungspflicht des Eigentümers und der darin festgeschriebenen unbegrenzten Haftung für verschuldete Schäden gegenüber Dritten.

Strafrechtliche Verantwortung

Im Strafgesetzbuch (StGB) ist festgelegt, welche Handlungen unter Strafsanktion stehen und welchen Umfang diese Strafe hat. In der Regel ist nur strafbar, wer vorsätzlich handelt (§ 7 StGB), Fahrlässigkeit steht nur dann unter Strafe, wenn dies ausdrücklich angeführt ist. (z.B. Körperverletzung).

Strafrechlicher Tatbestand stellt vorzüglich auf geistige und körperliche Fähigkeiten und die Sorgfalt ab. Das Mandat bzw. die Bestellung ist vor allem Unterlassung von Handlungen, die einen negativen Erfolg hätten abwenden können von Interesse. So ist mit Strafe bedroht, wer aufgrund einer ihn im Besonderen treffenden Verpflichtung hätte handeln müssen.

Pflichten zur Überprüfung von Absturzsicherungen betreffen vorrangig den Eigentümer, da diesem auch Wartungs- und Instandhaltung obliegen: Werden Absturzsicherungen an den absturzgefährdeten Stellen angebracht und diese halten den Anforderungen nicht stand, so stellen diese eine Gefahrenstelle i.S. § 1319a ABGB dar.

Noch mehr: Der Eigner muss davon ausgehen, dass ein Benutzer Anschlageinrichtungen auch im guten Glauben an deren ordnungsgemäßen Zustand ungeprüft verwenden wird. Somit ist ein negativer Erfolg als wahrscheinlich einzustufen, eine Gefährdung wird geradezu provoziert. (Vergleiche dazu § 6 StGB (2) – Bewusst Fahrlässig)

Diese Verpflichtung entsteht in vermehrten Maß, wenn der Zustand, Ursprung und Alter der Ankerpunkte ungewiss sind oder beispielsweise Rostflecken sogar den Verdacht einer mangelnden Festigkeit nahe legen. (Vergleiche dazu §5 (1) StGB – Bedingter Vorsatz)
Weitere Vorschriften dazu enthalten u.a. das ASchG, BauKG und die BauV.

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